PRIX DE LAUSANNE 2026

Dienstag 17.02.26
Von: Danse Suisse

Der Prix de Lausanne 2026 brachte für die Tanz Akademie Zürich (taZ) grosse Erfolge im internationalen Wettbewerb.

William Gyves gewann den 1. Preis sowie den Best Swiss Candidate Award, während Dragos Gramada mit dem Aud Jebsen Scholarship ausgezeichnet wurde und zusätzlich den Beaulieu Award sowie den Contemporary Dance Award erhielt.


Der Prix de Lausanne 2026, ein internationaler Tanzwettbewerb, hat vom 1. bis 8. Februar 81 junge Tänzeri:nnen im Alter von 15 bis 18 Jahren zusammengebracht. Sie wurden aus 444 Bewerber:innen von einer international renommierten Fachjury ausgewählt.


Der 1973 vom Schweizer Industriellen Philippe Braunschweig (1928–2010) und seiner russischen Frau, der Tänzerin Elvire Braunschweig, ins Leben gerufene internationale Tanzwettbewerb ist ein wichtiges Sprungbrett für angehende Tänzer:innen.


Der Prix de Lausanne setzt die Talentförderung das ganze Jahr über fort, insbesondere mit einer einwöchigen Sommerakademie. Dort können sich junge Tänzer:innen aus aller Welt in einer europäischen und internationalen Vorauswahl für den Prix de Lausanne 2027 qualifizieren. Ziel ist es, vielversprechende Talente zu entdecken und ihnen die Türen zum Wettbewerb zu öffnen.


Eine weitere Aktion des Prix de Lausanne ist der für Mai 2026 geplante Swiss Workshop. Dieser kostenlose Tag mit Kursen in klassischem und zeitgenössischem Tanz richtet sich an junge Schweizer Tänzer:innen oder solche, die seit mindestens zwei Jahren an einer Schweizer Tanzschule studieren. Ziel ist es, den Tanz in der Schweiz zu fördern und junge Tänzer:innen für eine zukünftige Teilnahme am Prix de Lausanne zu motivieren.


Schliesslich gibt es noch den Young Creation Award, einen Wettbewerb für junge Choreograf:innen. Jedes Jahr werden fünf Studierende von Partnerschulen ausgewählt, um ihre Kreationen bei einer öffentlichen Aufführung vor der Jury des Prix de Lausanne zu präsentieren. Die Variationen der beiden Gewinner:innen werden in das zeitgenössische Repertoire des Wettbewerbs aufgenommen. Die jungen Choreograf:innen werden an den Prix de Lausanne eingeladen, um die Kandidat:innen bei ihren Variationen zu coachen.